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Gewässerkundliche Basisinformationen
Qualitative Hydrologie
Die qualitative Hydrologie ist der Zweig der Gewässerkunde, der Vorkommen, Mobilität und Verfügbarkeit von gelösten oder gebundenen Stoffen (chemische Elemente und Verbindungen) betrachtet. Anhand physikalischer, chemisch-analytischer Kenngrößen oder biologisch-ökologischer Kenngrößen kann die Gewässerbeschaffenheit (stoffliche, thermische und hygienische Belastung) bewertet werden und durch den Vergleich mit festgelegten Kriterien Aussagen zur Gewässergüte bzw. Qualität des Gewässers erfolgen.
Quantitative Hydrologie
Die quantitative Hydrologie ist der Zweig der Gewässerkunde, der die Prozesse der Abflußbildung in den Einzugsgebieten, der Abflußkonzentration im Gewässernetz sowie die resultierende Dynamik von Wasserstand und Durchfluß in den Gewässern als Teilbereiche des Wasserkreislaufes betrachtet. Alle Betrachtungen schließen Veränderungen durch menschliche Aktivitäten und Auswirkungen auf den Menschen mit ein.
Hydrometeorologie
Die Hydrometeorologie ist der Zweig der Meteorologie, der das Wettergeschehen und den Witterungsverlauf aus hydrologischer Sicht betrachtet und sich mit den Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Vorgängen des Wasserkreislaufs und den hydrologischen Prozessen befasst.
Rechtliche Grundlagen der Überwachung der Gewässerbeschaffenheit
Die Überwachung der Gewässerbeschaffenheit ist durch ein Netz von Rechtsvorschriften auf europäischer Ebene (z.B. Wasserrahmenrichtlinie, Badegewässerrichtlinie), nationaler Ebene (z.B. Wasserhaushaltsgesetz (WHG)) und auf der Ebene der Bundesländer (z.B. Sächsisches Wassergesetz (SächsWG)) geregelt.
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