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Extremereignisse Rhein: Hochwasser, Niedrigwasser

Der Rhein besitzt ein komplexes Abflussregime, das an Alpen-, Hoch- und Oberrhein ein Sommermaximum hat, durch den Einfluss der größten Nebenflüsse Main und Mosel an Mittel- und Niederrhein jedoch ein Wintermaximum aufweist. Überregional bedeutsame extreme Hochwasserereignisse im Rheingebiet lassen sich nach den hydrometeorologischen Ursachen in zwei Typen einteilen: Winter- bzw. Frühlingshochwasser, die durch Warmlufteinbrüche mit entsprechender Schneeschmelze in Flachland und Mittelgebirgen bzw. durch die Frühjahrsschneeschmelze jeweils in Verbindung mit großräumigem ergiebigen Regen ausgelöst werden (in früheren Jahrhunderten häufig mit Eisstau) / Sommerhochwasser, die durch großflächigen Starkregen bzw. langanhaltende wiederholte Niederschlagsepisoden gespeist werden (in Verbindung mit später Schneeschmelze/Gletscherabfluss in den Alpen). Extreme Hochwasserereignisse betreffen häufig nicht den gesamten Rhein, sondern Alpen-, Hoch- und Oberrhein (meist im Sommer) oder Mittel- und Niederrhein (meist im Winter/Frühling).
Niedrigwasserereignisse können ebenfalls in zwei Typen eingeteilt werden: Spätsommer- bzw. Frühherbstniedrigwasser, die durch Niederschlagsmangel und eine hohe Verdunstung entstehen / Winterniedrigwasser, die durch die frostbedingte Festlegung des Niederschlags entstehen.
Für die Einstufung der Hoch- und Niedrigwasserereignisse wurde der Stromabschnitt Ober- bis Niederrhein betrachtet (Pegel Maxau bis Pegel Rees). Die Einteilung erfolgt gemäß Schwandt & Hübner (2009) in die Kategorien: A) durchgängige Extrem-Hochwasser/Niedrigwasser; B) in Teilabschnitten extreme Hochwasser/Niedrigwasser; C) weitere bemerkenswerte Hochwasser/Niedrigwasser.





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